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Jetski
Ein Jetski ist ein so genanntes Wassermotorrad. Ein weiterer gängiger Begriff ist Jetboat. Es handelt sich dabei um ein kleines Wasserfahrzeug, das keine Bordwand besitzt und aus Kunststoff besteht, der durch Glasfasermaterialien verstärkt wird. Mit dem Jetski ist es möglich Personen zu transportieren. Dies kann im Bereich der Freizeit und auch auf Küsten- oder Binnengewässern realisiert werden.
Es wird bei dieser Art Wasserfahrzeug unterschieden, ob es für eine Person ausgelegt ist, oder ob mehrere Personen sitzen können. Das Gefährt für eine Person heißt Steher und Modelle mit Sitzbank bieten Sitzplätze für zwei bis vier Personen je nach Modell. Vor allem wird der Jetski im Bereich des Wassersports eingesetzt und in Deutschland ist es sogar bei manchen Modellen gestattet, dass sie Wasserskifahrer ziehen.
Warum in Deutschland für das Gefährt oft Jetboot verwendet wird liegt daran, dass der Begriff Jetski ein geschütztes Markenzeichen von Kawasaki ist. Geräte, die im Wassersport zum Einsatz kommen und mit Hilfe eines Wasserstrahls angetrieben werden gibt es bereits seit den 60er Jahren. Bereits in den 70er Jahren wurden dann vom Hersteller Kawasaki die ersten Jetski Steher Modelle produziert. Diese Art wird auch heute noch in dieser Form gefahren und stellt eine Art Grundform dar. Wie bereits erwähnt gibt es heute neben dem Steher auch noch das Sitzer Modell.
Der bekannteste Hersteller bei Jetskis ist Kawasaki. Aufgrund des geschützten Markennamens vertreiben sie ihre Geräte unter dem Namen Jetski. Auch von Honda werden diese Gefährte unter dem Namen AquaTrax vertrieben. Yamaha verkauft seine Jetskis unter dem Namen Waverunner und Bombardiers Modelle heißen SeaDoo. Das Unternehmen Hydrospace stellt nur Steher Modell her und vertreibt es unter dem Namen Hydrospace S4. Ein weiteres bekanntes Unternehmen auf dem Gebiet, Polaris, stellte im Jahre 2003 die Produktion ein.
Der Jetski wird mit einem Verbrennungsmotor angetrieben. Dies ist fast immer ein Zweitakt Ottomotor. Vortrieb und Steuerung werden ermöglicht durch den Wasserstrahlantrieb. Dieser kommt zustande durch einen Impeller, der im inneren arbeitet. Dadurch entsteht auch keine Gefahr für Schwimmer durch eine Schraube. Jetskis haben in der Regel eine Leistung von bis zu 184 kW und 250 PS. Diese Leistungsmerkmale weist beispielsweise das Ultra 250 Modell von Kawasaki auf. Dafür dass die Gefährte nicht besonders schwer sind, sind sie mit extrem viel Leistung ausgestattet und auch äußerst wendig. Zudem sind Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h möglich. Nachdem jedes Modell wohl mehr als 5 PS hat, ist zum Fahren, zumindest in Deutschland, ein Sportbootführerschein notwendig.
In Deutschland darf mit einem Jetski eigentlich, sofern dies bei einer Tour oder Wanderfahrten geschieht, überall gefahren werden. Allerdings muss ein „Geradeauskurs“ gefahren werden. Figuren dürfen nur auch extra dafür vorgesehenen Strecken gefahren werden wie beispielsweise auf speziellen Binnengewässern. Auch von verschiedensten Rettungsdiensten werden Jetboote verwendet, um besonders schnell an den Ort gelangen, wo ein Unfall geschehen ist. Zudem ist hier in Deutschland eine so genannte Totmannschaltung Pflicht. Das ist ein Band am Handgelenk, das mit dem Zündschlüssel verbunden ist. Bei einem Sturz geht somit der Motor aus.
Beim Jetski Sport gibt es auch verschiedenste Wettkampfkategorien. Die zwei bekanntesten sind Freestyle und auch Racing. Bei den Steher Modellen ist Freestyle sehr beliebt, wo verschiedene Tricks ausgeführt werden müssen und dann von einer Jury Punkte zwischen eins und zehn verteilt werden. Beim Racing geht es darum einen Kurs in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen.
Bei dem Reifen-Center Gorski erhalten Sie Informationen zu
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